Positionen

Bürgerprojekte statt Prestigeobjekte.

Oldenburg braucht klare Prioritäten, transparente Entscheidungen und eine Politik, die Verantwortung mit Bürgernähe verbindet.

1. Haushalt & Finanzen

Bürgerprojekte statt Prestigeobjekte.

Oldenburg braucht einen Kassensturz, klare Prioritäten und einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld.

Die Finanzierbarkeit kommunaler Projekte muss wieder in den Mittelpunkt rücken. Schulen, Kitas, Sportstätten, Infrastruktur und funktionierende Verwaltung gehen vor neuen freiwilligen Verpflichtungen.

Erst Kassensturz. Dann Prioritäten.

Wir stehen für
  • Haushaltslage transparent darstellen
  • Großprojekte neu bewerten
  • Daseinsvorsorge priorisieren
  • Kostenobergrenzen verbindlich machen
  • Folgekosten offenlegen
  • Bürgerbeteiligung bei Großprojekten ermöglichen
2. Stadtentwicklung, Innenstadt & Verkehr

Oldenburg muss erreichbar und lebendig bleiben.

Die Innenstadt soll als lebendiger Stadtteil gestärkt werden: erreichbar, nutzbar, attraktiv und offen für Handel, Gastronomie, Kultur, Familien, junge Menschen und Besucher aus der Region.

Oldenburg ist Oberzentrum. Innenstadt, Wochenmarkt, Handel, Gastronomie, Kultur, Arztpraxen und Arbeitsplätze brauchen gute Erreichbarkeit und eine Verkehrsplanung, die alle Verkehrsteilnehmer mitdenkt.

Innenstadt heißt: Menschen, Begegnung, Erreichbarkeit.

Wir stehen für
  • Innenstadt als Begegnungsraum entwickeln
  • Verkehr fließen lassen
  • Park-and-Ride mit Shuttle-Service aufbauen
  • Parkgebühren bürgerfreundlich halten
  • Pferdemarkt als Verkehrsknoten ernst nehmen
  • ÖPNV und Individualverkehr zusammendenken
3. Wirtschaft, Mittelstand & Verwaltung

Machen ermöglichen.

Oldenburg braucht eine Verwaltung, die Unternehmen, Handwerk, Handel, Gastronomie, Vereine und Bürgerinnen und Bürger unterstützt.

Wer investiert, baut, organisiert, Arbeitsplätze schafft, sich neu ansiedeln oder am Standort Oldenburg vergrößern will, braucht feste Ansprechpartner, kurze Wege und deutlich schnellere Verfahren.

Wer Oldenburg voranbringt, braucht Rückenwind.

Wir stehen für
  • Bürokratie abbauen
  • Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren deutlich verkürzen
  • Feste Ansprechpartner schaffen
  • Unternehmen bei Ansiedlung und Erweiterung aktiv an die Hand nehmen
  • Bau- und Gewerbeverfahren beschleunigen
  • Mittelstand, Handel und Handwerk früh einbinden
  • Infrastruktur für Unternehmen verbessern
4. Familie, Jugend & Soziales

Teilhabe beginnt im Alltag.

Eine soziale Stadt funktioniert dort, wo Menschen leben: in Schulen, Kitas, Sportvereinen, Pflege, Nachbarschaften, Jugendangeboten und Begegnungsorten.

Sozialpolitik beginnt nicht mit Symbolik, sondern mit funktionierenden Orten, einem Abbau des Investitionsstaus und echten Perspektiven für Familien, junge Menschen und ältere Generationen.

Eine Stadt ist sozial, wenn sie im Alltag funktioniert.

Wir stehen für
  • Investitionsstau bei Schulen, Kitas und Kindergärten abbauen
  • Sportstätten und Vereine stärken
  • Jugendparlament für Oldenburg anstoßen
  • Räume für junge Menschen schaffen
  • Begegnungsorte in der Innenstadt fördern
5. Kultur & Stadtleben

Kultur erleben muss zugänglich und finanzierbar bleiben.

Kultur ist Lebensqualität, Begegnung und Identität für Oldenburg. Sie muss für Menschen erreichbar bleiben und für die Stadt finanziell tragfähig organisiert werden.

BB-OL will Kultur nicht als schmückendes Beiwerk behandeln, sondern als wichtigen Teil des Stadtlebens. Dazu gehören verlässliche Rahmenbedingungen, zugängliche Angebote und ein klarer Blick auf die Finanzierbarkeit.

Kultur stärken. Zugänglich halten. Vernünftig finanzieren.

Wir stehen für
  • Kulturangebote für unterschiedliche Generationen und Geldbeutel zugänglich halten
  • Den Oldenburger Kultursommer wieder über mehrere Wochen stärken
  • Kultur in Innenstadt und Stadtteilen sichtbar machen
  • Veranstalter, Vereine und freie Szene pragmatisch unterstützen
6. Sicherheit & Ordnung

Sicherheit im Alltag ernst nehmen.

Menschen sollen sich in Oldenburg sicher bewegen können - auf Wegen, an Treffpunkten und in der Innenstadt.

Sicherheit und Ordnung sind eine Frage der Lebensqualität. Wer unterwegs ist, spät nach Hause kommt oder öffentliche Räume nutzt, muss sich auf eine verlässliche Stadt verlassen können.

Sicherheit beginnt dort, wo Alltag sicher bleibt.

Wir stehen für
  • Videoüberwachung an neuralgischen Punkten
  • Bessere Ausleuchtung von Brennpunkten und Wegen
  • Pragmatische Maßnahmen für mehr Ordnung und Sicherheit im Stadtbild
7. Integration & Migration

Integration braucht klare Erwartungen und verlässliche Unterstützung.

Integration gelingt dort, wo Menschen Orientierung finden, Verantwortung übernehmen und im Alltag nicht allein gelassen werden.

BB-OL setzt auf ein pragmatisches Miteinander: mit klaren Regeln, guter Begleitung und konkreten Hilfen dort, wo im Alltag Fragen und Probleme entstehen.

Fördern und Fordern gehören zusammen.

Wir stehen für
  • „Fördern und Fordern“ bei Integration
  • Aktives Begleiten bei Integrationsfragen
  • Hilfestellung und Anlaufpunkte bei Problemstellungen schaffen
8. Umwelt, Klima & Grün

Grün erhalten. Zukunft ermöglichen.

Umweltpolitik wird konkret, wenn sie Lebensqualität, Stadtgrün, Mobilität, Energie und Infrastruktur zusammen denkt.

BB-OL will Nachhaltigkeit ohne Ideologie: konkret, abwägend und alltagstauglich. Stadtgrün, Erreichbarkeit, klimafeste Infrastruktur und vernünftige Mobilitätsangebote gehören zusammen.

Nachhaltigkeit beginnt mit vernünftigen Entscheidungen.

Wir stehen für
  • Grünflächen erhalten und ausbauen
  • Stadtgrün als Lebensqualität stärken
  • Städtische E-Mobilität pragmatisch voranbringen
  • Klimaschutz mit Infrastruktur verbinden
  • Nachhaltige Stadtentwicklung ermöglichen
Stadion & Großprojekte

Unsere Haltung zu Stadion und Großprojekten

Wir stehen für Sport, Vereine und gute Infrastruktur. Bei kostenträchtigen Großprojekten braucht es klare Prioritäten, transparente Finanzierung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Neu bewerten

Bei einer 100 Prozent Steuerfinanzierung sagen wir klar Nein. Nach der Wahl muss das gesamte Projekt auf den Prüfstand.

Risiken begrenzen

Mit klarer Deckelung des städtischen Anteils und Exit-Regelung bei Kostenüberschreitungen.

Sport insgesamt stärken

Nutzer und Investoren beteiligen und das Marschwegstadion für Schul-, Breiten- und Profisport weiterentwickeln.

Merksatz: Sport stärken. Risiken begrenzen. Bürger beteiligen.

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